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JOLT Energy fordert Drei-Punkte-Plan zur Beschleunigung des Ausbaus der städtischen Ladeinfrastruktur in Deutschland

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München, 27. Juli 2023 – Das rasante Wachstum der Elektromobilität, ein Eckpfeiler der Klimaschutzstrategie der Bundesregierung für die kommenden Jahre, ist durch den schleppenden Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Städten und Ballungsräumen gefährdet. Die JOLT Energy GmbH (JOLT), ein Pionier im Betrieb ultraschneller Ladestationen im urbanen Raum, fordert daher ein Sofortprogramm zur Beschleunigung des innerstädtischen Schnellladenetzes.

„Ohne die Möglichkeit, schnell zu laden und ihr Ziel ungehindert zu erreichen, zögern potenzielle Käufer von Elektrofahrzeugen“, so Maurice Neligan, CEO von JOLT. Die Nachfrage nach ultraschnellem Laden ist enorm, wie die Nutzungsdaten der JOLT-Stationen in vielen deutschen Großstädten belegen. Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) vergrößert sich die Kluft zwischen der Anzahl der Elektrofahrzeuge und der Anzahl der Ladestationen zudem kontinuierlich.

Mehrere Hindernisse behindern jedoch unnötigerweise den dringend notwendigen Ausbau der Schnellladeinfrastruktur im öffentlichen Raum aus Gründen des Klimaschutzes: komplizierte Vergabeverfahren für öffentliche Standorte, übermäßig lange Bearbeitungszeiten für Stromanschlüsse, unzureichendes Engagement der Kommunen und erhebliche Wissenslücken bezüglich dieser neuen Technologie. „Kommunen, Energieversorger und Netzbetreiber müssen jetzt handeln, um den Aufschwung der Elektromobilität nicht zu gefährden“, so Neligan. Die Initiative von JOLT für kommunales Schnellladen umfasst drei Kernpunkte:

1. Neue Regeln für Vergabeverfahren:

Anstelle langwieriger und oft rechtlich unsicherer flächendeckender Ausschreibungen fordert JOLT die periodische Vergabe kleinerer Standortkontingente im öffentlichen Raum. Ein ähnlicher Ansatz wird bereits bei Wind- und Solarkraftwerken angewendet. Solche Maßnahmen fördern schnelle Lösungen des Privatsektors und brechen die vorherrschende Monopolstellung von Energieversorgern und kommunalen Unternehmen auf.

2. Obligatorische Dreimonatsfrist für Stromanschlüsse:

Fertiggestellte Schnellladestationen bleiben oft ungenutzt, da die Genehmigung von Stromanschlüssen übermäßig lange dauert. „Wir warten mitunter bis zu zwölf Monate auf Stromanschlüsse, was nicht der vielgerühmten deutschen Geschwindigkeit entspricht“, sagt Maurice Neligan. JOLT fordert die Kommunen, insbesondere ihre lokalen Netzbetreiber und Energieversorger, auf, mehr Druck auszuüben. Jeder Antrag auf einen Stromanschluss an die Ladeinfrastruktur sollte innerhalb von maximal drei Monaten nach Antragstellung bearbeitet werden.

3. Engere Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Energieversorgern und Ladenetzbetreibern:

Um lokale Hindernisse zu beseitigen und ihren Bürgern ein sicheres und zuverlässiges Schnellladenetz an stark frequentierten innerstädtischen Standorten zu bieten, schlägt JOLT vor, Gesprächsrunden mit Energieversorgern, anderen relevanten kommunalen Unternehmen und Ladenetzbetreibern (CPOs) zu initiieren. In diesem Rahmen könnte das bestehende Informationsdefizit – ein weiteres Hindernis für den Ausbau des Schnellladenetzes – angegangen werden. Denn die erheblichen Unterschiede in den Ladegeschwindigkeiten zwischen Wechselstrom-, Gleichstrom- und Hochleistungsladung (AC-, DC- und HPC-Ladung) sind oft weder politischen Entscheidungsträgern noch der Öffentlichkeit bekannt (siehe Grafik im Anhang).

An den JOLT-Ladestationen können Fahrer von Elektrofahrzeugen dank der hohen Ladeleistung von 320 kW innerhalb von fünf Minuten bis zu 100 km Reichweite nachladen. Die JOLT-Ladepunkte kombinieren eine Ladestation mit einem Batteriespeichersystem und machen so die moderne HPC-Ladetechnologie mit gängigen Niederspannungsanschlüssen kompatibel. Mit deutlich steigenden Ladegeschwindigkeiten werden die Größe der Fahrzeugbatterie und die schiere Anzahl der Ladestationen weniger entscheidend sein. „Niemand möchte stundenlang an einer der Tausenden von Wechselstrom-Ladestationen in Deutschland warten. Die Leute wollen innerhalb weniger Minuten mehrere hundert Kilometer Reichweite nachladen und ihre Fahrt fortsetzen“, betont Neligan, ein langjähriger Elektroauto-Enthusiast. Deshalb, so fordert er, „muss Laden so einfach und schnell sein wie Tanken.“

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