Der Umstieg auf die Elektromobilität ist ein spannender Schritt in eine grünere Zukunft. Doch gerade Neulinge stehen oft vor einer kleinen technischen Hürde. Wenn Sie zum ersten Mal an einer öffentlichen Station parken, fragen Sie sich vielleicht: Welche Steckertypen beim E-Auto gibt es eigentlich und welcher passt zu meinem Fahrzeug? Keine Sorge, die Vielfalt der Kabel und Buchsen wirkt anfangs deutlich komplexer, als sie in der Praxis tatsächlich ist.
In diesem umfassenden Leitfaden bringen wir für Sie Licht ins Dunkel. Wir zeigen Ihnen, warum der CCS Stecker für rasante Roadtrips unverzichtbar ist, wofür Sie den Stecker Typ 2 im urbanen Alltag benötigen und was es mit dem Exoten CHAdeMO auf sich hat. So finden Sie künftig vollkommen stressfrei immer auf Anhieb die richtigen Anschlüsse an der Ladesäule.
Um die unterschiedlichen Steckertypen beim E-Auto wirklich zu verstehen, hilft ein kurzer Blick auf die Basis der Ladetechnologie. Der Strom aus unserem öffentlichen Stromnetz fließt immer als Wechselstrom (AC). Die leistungsstarke Batterie in Ihrem Fahrzeug kann Energie jedoch ausschließlich als Gleichstrom (DC) speichern. Der Strom muss folglich umgewandelt werden.
Beim gemütlichen AC-Laden übernimmt ein im Fahrzeug verbauter Wechselrichter diese Aufgabe. Das schont die Batterie, nimmt aber viel Zeit in Anspruch. Beim rasanten DC-Laden, also dem sogenannten Schnellladen, findet diese komplexe Umwandlung bereits in der massiven Ladestation selbst statt. Der Strom fließt direkt und mit enormer Leistung in Ihren Akku. Für diese beiden völlig unterschiedlichen Leistungsklassen gibt es jeweils perfekt angepasste Steckertypen beim E-Auto.
Der unangefochtene Standard für das Wechselstrom-Laden in Europa ist der Stecker Typ 2. Oft wird er nach seinem ursprünglichen Entwicklerunternehmen auch Mennekes-Stecker genannt. Wenn Sie Ihr Fahrzeug nach Feierabend in der heimischen Garage an einer Wallbox anschließen oder tagsüber während der Arbeitszeit laden, nutzen Sie in aller Regel genau diesen Stecker Typ 2.
Für das bequeme Laden nebenbei ist diese Technologie ideal. Wenn Sie jedoch mitten im belebten städtischen Raum unterwegs sind und schnell neue Reichweite für Ihre nächsten Termine benötigen, stoßen Sie hier an deutliche zeitliche Grenzen.
Hier kommt das zukunftsweisende High Power Charging (HPC) ins Spiel. Wenn Sie als EV-Fahrer keine wertvolle Zeit verlieren möchten, ist der CCS Stecker (Combined Charging System) Ihr wichtigster Begleiter. Dieser Standard hat sich in Europa und Nordamerika als absoluter Branchenprimus für das Ultraschnellladen etabliert.
Das Geniale am CCS Stecker: Er baut direkt auf dem bewährten Design des Typ 2 auf und ergänzt dieses lediglich um zwei große, leistungsstarke Gleichstrom-Kontakte im unteren Bereich. Wenn Sie die Ladeklappe Ihres modernen Elektroautos öffnen, sehen Sie daher meist eine kombinierte Buchse, die beide Steckertypen beim E-Auto problemlos aufnehmen kann.
Mit dem CCS Stecker sind atemberaubende Ladegeschwindigkeiten möglich. Unsere modernen JOLT Schnellladestationen nutzen diese fortschrittliche Technologie, um Elektrofahrzeuge mit einer Leistung von bis zu 320 kW zu versorgen. Das bedeutet für Sie in der Praxis:
Neben den europäischen Platzhirschen gibt es noch einen weiteren Standard, dem Sie gelegentlich begegnen werden: CHAdeMO. Dieser Gleichstrom-Stecker wurde ursprünglich in Japan entwickelt und war bei asiatischen Elektroautos der allerersten Generationen äußerst beliebt.
Obwohl er weltweit betrachtet noch recht häufig anzutreffen ist, verliert der CHAdeMO-Anschluss auf dem europäischen Markt drastisch an Bedeutung. Die meisten globalen Automobilhersteller rüsten ihre neuen Modelle für unsere Breitengrade mittlerweile konsequent mit dem leistungsfähigeren CCS-Standard aus. Dennoch bieten viele ältere öffentliche Schnellladestationen weiterhin entsprechende Anschlüsse an der Ladesäule an, um auch Bestandsfahrzeuge zuverlässig mit Strom zu versorgen.
Wenn Sie im Alltag eine öffentliche Ladestation ansteuern, ist die Handhabung glücklicherweise denkbar intuitiv und super einfach. Bei ultraschnellen Gleichstrom-Ladern sind die schweren Kabel immer fest an der Station montiert. Das liegt daran, dass sie aufgrund der extrem hohen Stromstärken besonders dick und teilweise sogar flüssigkeitsgekühlt sind. Sie müssen also kein eigenes, schweres Kabel aus dem Kofferraum kramen.
Sie parken Ihr Auto, wählen die passenden Anschlüsse an der Ladesäule, in den meisten Fällen greifen Sie direkt zum CCS Stecker, verbinden ihn mit Ihrem Fahrzeug und starten den Ladevorgang bequem per App, Ladekarte oder Kreditkarte. Beim langsameren AC-Laden an kleinen städtischen Säulen bringen Sie hingegen meist Ihr eigenes, leichtes Kabel für den Stecker Typ 2 mit.
Wir bei JOLT Energy wissen genau, dass ein unbeschwerter Alltag mit dem Elektroauto eine verlässliche, flächendeckende und vor allem ultraschnelle Infrastruktur voraussetzt. Deshalb bringen wir das schnelle Laden direkt zu Ihnen in die Innenstädte. Unsere innovativen Stationen fügen sich nahtlos in das städtische Umfeld ein und bieten Ihnen als Fahrer jederzeit Zugang zu modernster Ladetechnologie. So wird das Aufladen Ihres Fahrzeugs bald so alltäglich und unkompliziert wie das Parken selbst.
Ein kurzer Hinweis für Standortinhaber: Besitzen Sie einen Supermarkt, eine Tankstelle oder ein Restaurant in städtischer Lage? Profitieren auch Sie vom rasanten Wachstum der Elektromobilität! Als erfahrener Charge-Point-Operator (CPO) plant, finanziert und betreibt JOLT Premium-Schnelllader auf Ihrem Gelände. Ohne eigenes Investment werten Sie Ihren Standort auf, ziehen kaufkräftige EV-Fahrer an und generieren ganz nebenbei zusätzliche Einnahmen. Kontaktieren Sie uns und gestalten Sie die Mobilität von morgen aktiv mit!
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