Schnellladesäule mit Kabel: so funktioniert’s im Alltag
Wer eine Schnellladesäule mit Kabel nutzt, spart Zeit und Nerven. An DC-HPC-Stationen ist das Ladekabel immer fest angeschlagen. Sie brauchen, anders als an vielen AC-Ladepunkten, kein eigenes Kabel aus dem Kofferraum. Stecker einführen, Authentifizierung starten, Ladeleistung genießen.
Genau darauf ist das urbane Schnellladen von JOLT ausgerichtet: zuverlässig, bequem und schnell!
Grundlagen verständlich erklärt: AC, DC und CCS
Viele fragen sich, was die Abkürzungen wie AC, DC, CCS bedeuten. Die wichtigsten Begriffe haben wir hier nochmal kurz und klar erklärt:
AC laden
AC bedeutet Wechselstrom. Das ist der Strom aus der Steckdose oder aus vielen öffentlichen AC-Ladesäulen. Da Traktionsbatterien Gleichstrom benötigen, übernimmt im Auto der Onboard-Charger die Umwandlung von AC zu DC. Dieser Baustein begrenzt die Ladeleistung. Typische AC-Leistungen liegen bei 3,7 bis 22 kW. Für AC verwenden Sie meist einen Typ-2-Stecker. Häufig gibt es hier eine Ladesäule ohne Kabel, Sie bringen Ihr eigenes Typ-2-Kabel mit.
DC laden
DC bedeutet Gleichstrom. Beim Schnellladen wird der Gleichstrom direkt in die Batterie eingespeist. Die Leistungselektronik sitzt in der Station, nicht im Auto. So sind deutlich höhere Leistungen möglich, je nach Fahrzeug und Station ab 50 kW bis 300 kW und mehr. An der Schnellladesäule sind Kabel vorhanden und fest verbaut, damit die hohen Ströme sicher übertragen werden. Wir bei JOLT, haben uns für diese Technik entschieden, damit der Ladeprozess so schnell und unkompliziert wie möglich wird!
CCS Stecker & Anschluss: was passt zu meinem Auto?
Damit das schnelle DC-Laden reibungslos klappt, kommt in Europa der CCS-Stecker (Combo 2) zum Einsatz. Dieser „Schnellladesäule-Stecker“ kombiniert die Kommunikation mit zwei kräftigen DC-Kontakten.
Für Sie bedeutet das: nahezu alle aktuellen E-Autos unterstützen CCS und können an einer Ladestation mit Kabel sofort Strom ziehen. Der Anschluss Ihres Fahrzeugs ist beim DC-Laden also die CCS-Buchse.
Ältere Standards wie CHAdeMO finden Sie nur noch vereinzelt. Für AC-Laden bleibt Typ 2 üblich, allerdings mit geringer Leistung und häufig ohne festes Kabel.
Haben Schnellladesäulen ein Kabel?
Also kurz gesagt: ja. An modernen DC-Schnellladern sind Kabel standardmäßig vorhanden und fest verbaut. Das ist praktisch, weil die hochstromfähigen Leitungen speziell auf die Leistung der Station abgestimmt sind. Für Sie heißt das: ankommen, einstecken, laden. Bei klassischen AC-Ladepunkten ist es anders. Dort benötigen Sie je nach Säule häufig ein eigenes Typ-2-Kabel.
Warum sind die Kabel so dick – und manchmal schwer?
Je dicker das Kabel, desto mehr Strom kann sicher fließen. Hohe Ströme sorgen für hohe Ladeleistungen und damit kurze Standzeiten. Deshalb sind die Leitungen an einer Schnellladesäule mit Kabel deutlich massiver als AC-Kabel.
Bei JOLT sind die Kabel bewusst sehr dick ausgeführt, wodurch sie sich schwerer anfühlen. Das ist technisch gewollt, denn so lassen sich auch lange Ladevorgänge mit hoher Leistung zuverlässig abbilden. Viele Leitungen sind zusätzlich flüssigkeitsgekühlt. Das hält die Temperatur niedrig und ermöglicht dauerhaft hohe Ladeleistung: ideal für urbane Schnelllade-Stops.
So laden Sie an der JOLT Schnellladesäule mit Kabel – Schritt für Schritt
Eine kurze Anleitung, damit Ihr Stop wirklich ultraschnell wird:
- Parken & prüfen: Fahrzeug so positionieren, dass der CCS-Stecker bequem den Anschluss erreicht.
- Stecker einführen: Das fest angeschlagene Kabel der Schnellladesäule in die CCS-Buchse stecken, bis es hörbar einrastet.
- Authentifizieren: App, Karte oder Payment an der Station nutzen. Die Kommunikation startet automatisch.
- Laden: Die Station regelt Leistung und Kühlung. Beobachten Sie SoC und Ladeleistung im Fahrzeug oder am Display.
- Beenden & abstecken: Ladevorgang in App/Station beenden, Stecker entriegeln, Kabel ordentlich am Halter einhängen.
Je nach Fahrzeug kann dieser Prozess schon in einer halben Stunde erledigt sein.
⇨ Weitere Tipps zum verbesserten Ladevorgang finden Sie hier!
Technik, die den Unterschied macht
JOLT setzt auf batteriegepufferte Lösungen. Die Stationen speichern Energie und geben sie in Spitzen ab. So wird die lokale Netzinfrastruktur geschont, während Sie ultraschnell laden. In der Praxis sind damit Ladeleistungen bis 300 kW möglich. Für innerstädtische Standorte ist das perfekt, weil kurze Stopps reichen, um wieder Reichweite für viele Kilometer aufzubauen.