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Ladesäule blockiert? – Das können Sie tun

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Ladesäule blockiert? So handeln Sie richtig

Sie kommen an, doch die Ladesäule ist blockiert und Ihr Akku fast leer? Das ist ärgerlich, aber lösbar. In Deutschland ist klar geregelt, wer an ausgewiesenen Ladeplätzen stehen darf und was passiert, wenn jemand sie widerrechtlich nutzt. Hier lesen Sie, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen und welche Rechte Sie haben. 

 

Was kann ich tun, wenn die Ladesäule blockiert ist?

Prüfen Sie zuerst die Beschilderung vor Ort. Ein Parkplatz mit dem Zusatzschild „Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs“ ist ausschließlich für tatsächlich ladende E-Autos freigegeben. Ist eine E-Ladesäule blockiert, dokumentieren Sie die Situation mit Datum, Uhrzeit, Kennzeichen und Fotos. Notieren Sie, ob ein Kabel steckt und ob eine Parkscheibe oder Zeitbegrenzung gilt. So behalten Sie die Übersicht und haben Belege, falls die Behörden einschreiten sollen.

 

Rechtliche Einordnung und Bußgelder

Das Parken ohne Ladevorgang gilt als Ordnungswidrigkeit und kann eine Strafe nach sich ziehen – meist in Form eines Bußgelds, das je nach Situation und Beschilderung unterschiedlich ausfallen kann. Werden andere Verkehrsteilnehmer behindert, werten Behörden den Verstoß oftmals strenger und können Verwarnungen aussprechen, Umsetzungen veranlassen oder in begründeten Fällen sogar das Fahrzeug abschleppen lassen. 

Bitte beachten Sie auch, dass viele Kommunen die Nutzung der Ladeplätze durch Zusatzzeichen wie „Höchstparkdauer“ oder „verpflichtende Parkscheibe“ konkretisieren. Prüfen Sie daher die Beschilderung vor Ort und handeln Sie entsprechend, damit Ihre Nutzung rechtssicher bleibt.

 

Behörden einschalten: Wenn Verbrenner oder Falschparker blockieren

Ist die Ladesäule zugeparkt oder von einem Verbrenner blockiert, sichern Sie zunächst die Beweise und informieren anschließend das zuständige Ordnungsamt. Schildern Sie den Sachverhalt vor Ort und zeigen Sie Ihre Dokumentationen vor. Die Behörde entscheidet dann über weitere Maßnahmen wie eine Verwarnung des Ladesäulen-Blockierers oder das Umsetzen oder Abschleppen des widerrechtlich abgestellten Fahrzeugs. Außerhalb der Dienstzeiten oder bei akuter Behinderung wenden Sie sich an die Polizei. Bei Gefahrensituationen nutzen Sie den Notruf, in weniger dringenden Fällen die Rufnummer der örtlichen Dienststelle. 

 

Betreiber kontaktieren und Störung melden

Nutzen Sie die Hotline oder App des Ladeanbieters, um die Ladesäule als blockiert zu melden. Viele Betreiber können Vorfälle vermerken, den Standortbetreiber informieren oder bei technischen Störungen unterstützen. Prüfen Sie in der App zudem, ob eine Session aktiv ist oder die Säule als frei geführt wird. Das spart Zeit und hilft bei der Einordnung.

 

Blockiergebühr verstehen und vermeiden

Die Blockiergebühr an der Ladesäule ist eine tarifliche Zeitgebühr des Anbieters und keine behördliche Strafe. Sie greift meist nach Ablauf einer kurzen Karenzzeit oder sobald der Ladevorgang beendet ist, damit Ladepunkte nicht unnötig belegt bleiben. Am besten räumen Sie den Platz, sobald Ihr Ladevorgang beendet ist, damit andere laden können. So vermeiden Sie zusätzliche Kosten und tragen zu einem fairen Miteinander bei.

 

Mit der JOLT App schneller ans Netz

Prüfen Sie vor der Abfahrt in der JOLT App die Live-Verfügbarkeit und sparen Sie sich so Umwege. Sie sehen in Echtzeit, welche Schnellladestationen frei, belegt oder in Wartung sind. Per App können Sie den Ladevorgang starten und beenden. Zudem finden Sie auf Knopfdruck den nächsten freien High-Power-Charger in Ihrer Nähe. So laden Sie gezielt, kommen schneller weiter und fahren nicht umsonst zum Ladepunkt.

 

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